Mai Projekt: Ein Spielplatz für Flüchtlingskinder
Kind sein ohne Spielen und Austoben? Das darf nicht sein. „Orange hilft“ übernimmt daher die Kosten für einen neuen Spielplatz für das Flüchtlingsquartier Forchtenstein im Burgenland. Dort bietet die Caritas Flüchtlingen, die auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten, eine Unterkunft und Betreuung. Das Caritas Flüchtlingsheim Forchtenstein
Forchtenstein ist ein kleiner Ort im Burgenland mit einem alten Kloster, in dem seit vielen Jahren Flüchtlinge untergebracht werden. Die Caritas betreut und unterstützt die Bewohner des Heims. Derzeit leben 30 Menschen, darunter 14 Kinder in kleineren und größeren Wohneinheiten in dem Flüchtlingsquartier. Die Flüchtlinge aus zehn verschiedenen Ländern und dementsprechend unterschiedlichen Sprachen bereiten ihre Speisen nach ihrer Tradition und ihren Rezepten selbst zu. Dadurch ergibt sich eine bunte Vielfalt der internationalen Küche.Kinder sind die Zukunft
Die Kinder leiden besonders unter den Anstrengungen der Flucht und der Ungewissheit, wie das Asylverfahren ausgeht. Die Caritas versucht deshalb, ihnen die Zeit in Forchtenstein so angenehm wie möglich zu gestalten. Eine Sozialpädagogin sorgt speziell für die Betreuung der Kinder. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit den Kindern die Tages- bzw. Freizeitgestaltung zu übernehmen. Sie sorgt für die Nachmittags- und Lernbetreuung der schulpflichtigen Kinder, steht mit Schulen, Kindergärten und Gemeinden in Kontakt und organisiert Freizeitaktivitäten wie etwa gemeinsames Basteln im eigenen Spielraum oder Bewegung. Damit die Kinder einen Ort zum Austoben und Spielen haben, übernimmt „Orange hilft“ die Kosten für neue Spielgeräte, damit der alte Spielplatz des Flüchtlingsquartiers erneuert und kindersicher adaptiert werden kann.Hilfe, wo Hilfe gebraucht wird
Die Caritas unterstützt die Flüchtlinge bei ihrer Integration. Neben immer wieder stattfindenden Deutschkursen gibt es ein großes Angebot an Betreuungsmaßnahmen, wie regelmäßige, soziale Begleitung, Kinderbetreuung, rechtliche Beratung während des Asylverfahrens, Begleitung zu Ärzten und ins Krankenhaus und Aktivitäten in der Gemeinde.zurück zur News-Übersicht