Orange unterstützt Projekte gegen Gewalt

Soziales Engagement des Kommunikationsdienstleisters.
Pressemitteilung AÖF // Mittwoch, 25. Mai 2011:Wenn Handykunden am Ende eines Monats nicht alle Freiminuten aufgebraucht haben, ist diese Zeit und das Geld in den meisten Fällen verloren. Der Mobilfunkbetreiber Orange wandelt diese Freiminuten in eine Spende um und unterstützt auf diese Weise gemeinsam mit seinen Kunden gemeinnützige Projekte. Erstmals werden auch Aktivitäten des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) gefördert. Durch die innovative Spendenpolitik von Orange werden kleine finanzielle Beiträge von Mobilfunkkunden in Hilfsprojekte investiert und soziale Verantwortung gestärkt.
Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ist eine Service-Einrichtung für alle Fragen und Informationen in Zusammenhang mit dem Problem häuslicher Gewalt und arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Bekämpfung von Gewalt an Frauen und Kindern. Mit der Spendenaktion von Orange werden 2 Projekte unterstützt:
- der HelpChat, eine Internet-Chat basierte Beratungseinrichtung für Gewaltopfer und
- die Homepage „gewalt-ist-nie-ok“, die der Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen dient.
Virtuelle Beratung
Das Internet ist aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. In jeder Lebenslage wird vom Internet Gebrauch gemacht. Es dient uns vor allem als Informationsdrehscheibe und ist als interaktives Medium eines der wichtigsten Kommunikationsmittel geworden. Auch viele Gewaltopfer wenden sich an Internet-basierte Hilfsangebote. Im virtuellen Raum des Internets können sich Betroffene hinter einem Nickname verbergen und für manche ist das die Chance, zum ersten Mal über ihre Situation zu „sprechen“.„Je umfangreicher, vielfältiger und niederschwelliger das Hilfsangebot für Frauen und Kinder ist, desto effizienter und zielführender ist die Gewaltprävention und die Unterstützungsleistung“, erklärt Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF.
Um Betroffene im Internet professionell zu unterstützen hat der Verein 2001 sein Beratungsangebot ausgeweitet und einen HelpChat www.haltdergewalt.at eingerichtet. Die Finanzierung der Onlineberatung steht trotz der steigenden Nachfrage auf wackeligen Beinen. Dank der Spende von „Orange hilft“ kann dieses innovative und wichtige Hilfsprojekt für die betroffenen Frauen weiterhin angeboten werden. Außerdem soll mit der Unterstützung von Orange die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen zum Thema häusliche Gewalt, mittels einer neuen Homepage „gewalt-ist-nie-ok“, ausgeweitet werden.
Der HelpChat - im Internet-Chat die Angst überwinden
Jede fünfte Frau in Österreich ist mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt in der Familie betroffen. Was jeder fünften Frau passiert, kann jeder Frau und jedem Mädchen passieren. Manchen Gewaltopfern fällt es schwer über traumatische Erlebnisse zu sprechen. Die Angst vor dem Täter und die Scham sich jemandem mitteilen zu müssen bewirkt, dass viele Opfer ihre Sorgen lieber anonym in Internet-Chats mitteilen. Erfahrungen zeigen, dass das Internet als Gesprächsform vermehrt von Frauen mit psychischen Problemen als Gesprächsforum genutzt wird, da sich im Schutz der Anonymität vieles leichter „sagen“ lässt (www.haltdergewalt.at). Der Helpchat ist eine virtuelle Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, die in ihrem Lebensumfeld von Gewalt (egal ob psychisch, physisch oder sexuell) betroffen sind. Jeden Montag von 19:00 bis 22:00 Uhr (außer an Feiertagen in Österreich) stehen ihnen abwechselnd zwei Beraterinnen zur Verfügung, die professionelle Hilfe und Rat anbieten. Betroffene können sich anonym und vertraulich mit ihren Problemen an die anwesende Expertin wenden. Der HelpChat bietet aber auch die Möglichkeit, sich mit anderen Gewaltopfern auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.Homepage „gewalt-ist-nie-ok“ – Gewaltprävention soll Kinder erreichen
Um die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen zum Thema häusliche Gewalt auch weiterhin zu fördern soll eine Internet-Informations- und Kommunikationsplattform errichtet werden, die sich in erster Linie an Mädchen und Burschen im Alter von 10 bis 14 Jahren wendet. Darüber hinaus, werden auch Eltern und pädagogische Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe angesprochen. Die Webseite, die an ein Referenzmodell aus Deutschland angelehnt ist, verbessert das Wissen zum Thema häusliche Gewalt bei den angesprochenen Zielgruppen und informiert über das österreichische Hilfesystem. Die Website verfolgt den Anspruch, die Inhalte didaktisch und technisch so exemplarisch aufzubereiten, dass auch nicht direkt am Projekt beteiligte ErzieherInnen und LehrerInnen, die mit Kindern und Jugendlichen das Thema häusliche Gewalt behandeln wollen, die Website hierfür als didaktisches Material verwenden können. Die Plattform beinhaltet deshalb auch Trickfilme idealtypischer und repräsentativer Szenarien häuslicher Gewalt.Orange hilft
Mit der Aktion „Orange hilft“ unterstützt der Mobilfunkbetreiber Orange Projekte von gemeinnützigen Organisationen, darunter erstmals auch den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). Seit Beginn der Initiative im März 2010 verwandelt Orange verbliebene Freiminuten aller Tarife nach Ende der monatlichen Abrechnungsperiode in eine Spende. Gemeinsam mit seinen Kunden spendete der Mobilfunkbetreiber im vergangenen Aktionsjahr insgesamt 84.000 Euro an soziale Projekte. Orange unterstützt heuer unter anderem AÖF-Projekte wie den HelpChat, die Onlineberatung für Frauen & Mädchen bei Gewalt (www.haltdergewalt.at) und die Homepage „gewalt-ist-nie-ok“, die der Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen dient.Weiterführende Links:
Help Chat
Orange hilft
Orange hilft auf Facebook
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser auf Facebook
Rückfragehinweis: Mag.a (FH) Felice Drott, M.A., Informationsstelle gegen Gewalt, 01/544 08 20, felice.drott@aoef.at
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