Juni Projekt: Umbau im Dorf St. Anton
Zu einem richtigen Dorf gehören Wohnhäuser, Landwirtschaft, Gärtnerei, Küche, Wäscherei und eine Schule. Im Caritas-Dorf St. Anton ist das alles da. Eingebettet in die Bergwelt der Hohen Tauern bietet die älteste Caritas Einrichtung der Erzdiözese Salzburg rund 70 Menschen mit Behinderung Wohnungen und Arbeitsplätze.
Das Dorf St. Anton will den Dorfbewohnern mit psychischen Behinderungen und Verhalteneinschränkungen eine adäquate und individuelle Form der Begleitung und Förderung ermöglichen. Kinder und Jugendliche finden in St. Anton einen Ort, an dem sie weitgehend selbstbestimmt in betreuten familiären Wohngruppen leben können. Die Erwachsenen gehen in den dorfeigenen Betrieben (Landwirtschaft, Gärtnerei, Küche, Wäscherei) einer individuellen Beschäftigung nach. Was den beiden Wohnhäusern „Georg“ und „Vinzenz“ noch fehlt? Ein Umbau, der ein rollstuhlgerechtes und barrierefreies Wohnen ermöglicht. „Orange hilft“ unterstützt dieses Vorhaben der Caritas und schenkt einem Kind eine behindertengerechte Zimmereinrichtung.
Umbau der Wohnhäuser „Georg“ und „Vinzenz“
Die beiden Wohnhäuser „Georg“ und Vinzenz“ wurden 1962 und 1958 errichtet und damals noch nicht barrierefrei gebaut. Heute leben hier 21 Dorfbewohner – Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit kognitiven und zum Teil körperlichen Behinderungen. Der behindertengerechte Umbau umfasst einen neuen Liftbereich, der beide Wohnhäuser verbindet. Das erhöht die Mobilität der Bewohner: Alle Zimmer der sechs Wohngruppen, die Gemeinschaftsräume sowie das neue zentral gelegene Pflegebad werden barrierefrei und einfach zu erreichen sein. Nach dem Umbau können weitere Kinder, die bereits auf einer Warteliste stehen, in die beiden Wohngruppen aufgenommen werden.
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